Warum wir (mindestens) zweimal in der Woche Fisch essen sollten


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Fish and seafood on a table

Den sich ändernden Geschmack von Verbrauchern treffen und mehr Fisch auf den Teller bringen 3 Minuten

  Mrz 23, 2020

Warum essen wir Fisch und Meeresfrüchte? Das ist eine recht einfache Frage, schließlich treffen wir mehrmals am Tag Entscheidungen darüber, was wir essen. Während jedoch die große Vielfalt an Lebensmitteln, die uns zur Verfügung steht, mit einer geradezu aufdringlichen Geschwindigkeit wächst, bleibt Fisch eine erfolgreiche Lebensmittelkategorie – eine Kategorie, für die ein langfristig steigender Konsum charakteristisch ist. Tatsächlich liegt unser weltweiter Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten bei über 20,5 kg pro Kopf und wird voraussichtlich bis zum Jahr 2027 auf 21,3 kg steigen.

Wir bei Pittman Seafoods glauben, dass ein Großteil des Erfolgs von Fisch und Meeresfrüchten daher kommt, dass durch diese Kategorie die neu entstehenden Prioritäten der Verbraucher ziemlich genau erfüllt werden können. Fisch und Meeresfrüchte umfassen also nicht nur eine unglaubliche Vielfalt an Arten und Produkten, die auf unzählige Weisen für unseren Genuss zubereitet werden können, sondern erfüllen auch viele andere Anforderungen von Verbrauchern, auf die wir nicht verzichten möchten, darunter der überaus wichtige Aspekt der Gesundheit der Menschen und des Planeten.

Fisch vs. Fleisch

Für die meisten von uns ist es enorm wichtig geworden, gesund zu essen, denn eine gesunde Ernährung bedeutet ein langes und erfülltes Leben. Es ist daher kein Geheimnis, dass der Verzehr von Fisch, insbesondere von Fischen, die reich an langkettigen Omega-3-Fettsäuren sind, ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils ist. Diese Fettsäuren reduzieren nachweislich Entzündungen und tragen dazu bei, das Risiko chronischer Krankheiten wie Herzerkrankungen, Krebs und Arthritis zu senken. Zudem sind sie wichtig für die Entwicklung und Versorgung des Gehirns. Im Gegenzug dazu ist allgemein anerkannt, dass eine Ernährung, die aus zu viel rotem und verarbeitetem Fleisch besteht, der Gesundheit der Menschen schaden kann. Dies ist insbesondere bei Produkten mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren der Fall.

Wenn Sie Fisch solchem Fleisch vorziehen, kommt das auch der Umwelt zugute. Fisch erzeugt keine Treibhausgase, Zuchtschweine und Wiederkäuer (wie Rinder, Schafe und Ziegen) hingegen schon, denn Schweine produzieren Ammoniak und Wiederkäuer Methan. Weltweit betrachtet tragen diese Gase wesentlich zur globalen Erwärmung bei. Gleichzeitig verschärft auch die großflächige Abholzung für Weideland und die Landwirtschaft das Treibhausgasproblem.

Da für den Fischfang weder landwirtschaftliche Flächen noch die Haltung von Nutztieren erforderlich sind, haben wild gefangene Fische und Meeresfrüchte auch tendenziell einen viel kleineren CO2-Fußabdruck als andere tierische Proteine. Auch gezüchtete Fische und Meeresfrüchte, die durch verschiedene Aquakultursysteme produziert werden, haben einen geringen CO2-Fußabdruck. Dieser Sektor gilt zudem als der weltweit effizienteste Produzent von Proteinen.

Fish on a plate

Verantwortungsvolle Produktion

Abgesehen davon, dass viele von uns einen kulinarischen, emotionalen und sozialen Bezug zu Fisch und Meeresfrüchten haben, gehören diese Produkte auch zu den wirksamsten Mitteln, um die Ernährungssicherheit auf globaler Ebene zu gewährleisten. Im Moment machen Fisch und Schalentiere nur 7 % der weltweit konsumierten Proteine aus und nur 2 % aller Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, kommen aus dem Meer – und das obwohl die Erdoberfläche zu über 70 % aus Ozeanen besteht.

Da wir uns aber einer Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen nähern, was um die Mitte dieses Jahrhunderts erwartet wird, wird die Herausforderung, allen Menschen auf der Erde eine gesunde Ernährung zu ermöglichen, umso relevanter. So wie Fisch und Meeresfrüchte derzeit zur Ernährung beitragen, haben sie eindeutig das Potenzial, eines der effizientesten und nachhaltigsten Nahrungsmittelsysteme für die Menschen und den Planeten zu sein. Tatsächlich haben Experten Fisch und Meeresfrüchte bereits als die einzige Proteinquelle bezeichnet, die den zukünftig höheren Bedarf der Bevölkerung decken kann.

Fish plate

Den Verbrauch steigern

Im Moment essen wir trotz des stetig steigenden Verbrauchs immer noch nicht genug Fisch. Die meisten Gesundheitsorganisationen sprechen sich dafür aus, mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch oder Meeresfrüchte in unsere Ernährung einzubauen, um sicherzustellen, dass unser Körper die erforderliche Menge an Omega-3-Fettsäuren erhält. Schätzungsweise erreicht aber nur etwa die Hälfte der Menschen dieses grundlegende Ziel.

Da sich die Gesellschaft jedoch zunehmend damit beschäftigt, wie ihre Lebensmittel produziert werden, woher diese kommen und welche Auswirkungen die Produktion hat, haben Fisch und Meeresfrüchte eine sehr gute Chance, dieses globale Versäumnis, ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, anzugehen. Fisch und Meeresfrüchte haben außerdem eine gute Chance, die Herzen und den Verstand von immer mehr Verbrauchern für sich zu gewinnen und sie von der Überlegung, warum wir Fisch und Meeresfrüchte essen, hin zu „Warum wir Fisch und Meeresfrüchte essen sollten!“ zu bewegen.


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