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Hoki New Zealand

Hallo Hoki! Lernen Sie die häufigste Fischart Neuseelands kennen. 1 Minute

  Apr 28, 2022

Hoki kommt hauptsächlich in Neuseeland vor, wird aber auch in den Gewässern um Südaustralien und vor der Pazifik- und Atlantikküste Südamerikas gefangen. Hoki ist ein sehr beweglicher und erschwinglicher Weißfisch aus Wildfang, der bei zunehmend mehr Verbrauchern und Großküchen in aller Welt beliebt ist.

Hoki ist auch deshalb so attraktiv, weil er durch seinen hohen Fettgehalt etwas mehr Geschmack bietet als viele andere Weißfischarten. Zudem zerfällt er in gekochtem Zustand in saftige, mittelgroße, flockenartige Stücke.

Frischer Hoki ist in Neuseeland und Australien weit verbreitet, während er auf den internationalen Märkten meist in Form von gefrorenen Filets verkauft wird. Neben Kabeljau und Alaska-Seelachs ist er einer der drei Hauptfische, die von McDonalds für das sehr beliebte Filet-O-Fish Brötchen verwendet werden, wo viele Verbraucher zum ersten Mal mit ihm in Berührung kommen.

Lang und schlank

Obwohl Hoki der gebräuchlichste Name für diesen Fisch ist, kennt man die Art auch als Blauer Grenadier, Blauer Seehecht, Neuseeländischer Peitschenschwanz, Peitschenschwanz oder Peitschenschwanz-Seehecht. Sein wissenschaftlicher Name ist Macruronus novaezelandiae, und wie seine übrigen Bezeichnungen vermuten lassen, gehört er zur Familie der Seehechte.

Im Wildfang sind diese schnell heranwachsenden Fische lang und schlank. Sie können bis zu 1,3 Meter lang werden. Man findet sie in Tiefen von 10 bis 1.000 Metern, wo sie sich hauptsächlich von kleinen Krustentieren ernähren.

Ihre Körperfarbe ist oben blass blaugrün, an den Seiten und am Bauch silbern und an den Flossen dunkler.

Wirtschaftlicher wert

Hoki ist die mengenmäßig größte, kommerziell genutzte Fischart Neuseelands. Der Fisch wird das ganze Jahr über in verschiedenen Gebieten des Landes mit Mittelwasser- und Grundschleppnetzen gefangen, wobei die Hauptsaison üblicherweise zwischen Mai und August liegt.

Nach Angaben der neuseeländischen Fischereibehörde hatte die Hoki-Fangquote 2018 einen Wert von über 850 Millionen Euro, wobei die Ausfuhren des Fisches mit einem Wert von 140 Millionen Euro zur Wirtschaftsleistung des Landes beitrugen.

Traditionell wird der meiste neuseeländische Hoki in wichtige Märkte wie die EU, die Vereinigten Staaten, China, Japan und Australien exportiert.

Gute bewirtschaftung

Die neuseeländische Hoki-Fischerei wird eigentlich in zwei Beständen bewirtschaftet: einem östlichen und einem westlichen Bestand.
Beide werden wissenschaftlich erforscht, und für beide gelten im Rahmen der jährlich vom Minister für Fischerei festgelegten Gesamtquote separate Fangbeschränkungen.

Der neuseeländische Hoki zeichnet sich aber nicht nur durch seine Fülle aus, sondern wird auch als Vorreiter im Hinblick auf Nachhaltigkeit gefeiert, denn er war der erste große Weißfischbestand der Welt, der das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) erhalten hat, als er im Jahr 2001 erstmals nach diesem Standard zertifiziert wurde. Die Re-Zertifizierung erfolgte in den Jahren 2007, 2012 und dann erneut im Jahr 2018.


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