Seafood expo

Kosten Sie unser Premium Frozen Sushi auf der Seafood Expo!


Es freut uns, auch dieses Jahr wieder auf der Seafood Expo Global (SEG) in Brüssel dabei zu sein. Bei der 27. Ausgabe der Messe werden wir nicht nur...
Mehr lesen

Pacific cod

Atlantischer und Pazifischer Kabeljau – verschiedene Fische, gleiche Bewunderung


Der Kabeljau oder auch Dorsch ist ein allseits geschätztes Nahrungsmittel und für viele Verbraucher und Küchen auf der ganzen Welt der beliebteste...
Mehr lesen

Unser Besuch in Vietnam


Ein Teil unseres Einkaufs erfolgt in Vietnam. Aus diesem Grund zählt auch Vietnam zu den Ländern, die wir ab und zu besuchen. Nachstehend der...
Mehr lesen


Pittman coquilles

Unser Besuch in Nordamerika 2 Minuten

  Apr 10, 2019

Wie jedes Jahr haben unsere Geschäftsführerin, Joke Vandepitte und unsere Einkäuferin, Jennifer Vermeiren im März 2019 die Seafood Expo North America in Boston besucht. Genau wie die Seafood Expo Global in Brüssel und die China Seafood Expo ist diese Messe eine ideale Möglichkeit, um Lieferanten zu treffen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, unseren Lieferanten für Jakobsnüsse zu besuchen, der seinen Sitz nur eine Stunde Fahrtzeit von Boston entfernt hat.

Export von Jakobsmuscheln

Die Vereinigten Staaten sind weltweit ein wichtiger Produzent von Jakobsnüssen (lateinische Bezeichnung Placopecten magellanicus) und aus diesem Grund auch für Pittman Seafoods von Bedeutung. Von insgesamt 27.000 Tonnen Muscheln, die im vergangenen Jahr gefangen wurden, gingen nach Schätzungen über 7.000 Tonnen in den Export in Länder außerhalb der Vereinigten Staaten. Es wird erwartet, dass die Fangmenge in diesem Jahr auf fast 30.000 Tonnen steigen wird. Unser Lieferant zählt zu den Top 3 der weltweit größten Produzenten und verarbeitet gut 20% beziehungsweise 6.000 Tonnen der gesamten Fangmenge.

Erwartungen zufolge werden fast 70% des Fangs im nächsten Quotenjahr eine Größe von 10/20 haben. Das heißt, dass auf ein Britisches Pfund 10 bis 20 Muscheln kommen (1 Pfund beziehungsweise lb entspricht 454g). Weitere Schätzungen gehen davon aus, dass 20% des Fangs aus Muscheln mit einer Größe von 20/30 und 10% des Fangs aus Muscheln mit der größten Maßeinheit U10/U12 bestehen (weniger als 10 oder 12 Stück pro lb).

Fangzeit

Auch wenn die Fangzeit offiziell erst am 1. April beginnt, dürfen Jakobsmuscheln das ganze Jahr über gefangen werden, vorausgesetzt, die strengen Beschränkungen werden eingehalten. So wurde das Fanggebiet, das an der Ostküste der Vereinigten Staaten entlang der Grenze zu Kanada, bis hin nach Virginia verläuft, in Zonen unterteilt, die geschlossen werden bis die Muscheln ausgewachsen sind. Den Fischerbooten wird pro Zone eine begrenzte Anzahl von Fangtagen und Fahrten zugewiesen. Jedes Schiff darf dazu höchstens 2 Dredgen an Bord mitführen mit festgelegten Abmessungen. Auch die Maschenweite der Dredgen muss ein bestimmtes Mindestmaß erfüllen, sodass zu kleine Muscheln durchrutschen können. Kein Wunder, dass die amerikanische Muschel mit dem MSC-Gütesiegel ausgezeichnet wurde.

Das Fleisch wird an Bord möglichst schnell von den Schalen gelöst und in Säcken auf Eis gelagert. Die Boote unseres Lieferanten versuchen die Fahrten möglichst kurz, auf höchstens 7 Tage zu begrenzen, um eine möglichst frische Qualität zu gewährleisten.

Im Winter ist das Angebot durch das schlechte Wetter gering, zumal das Fischen mit recht kleinen traditionellen Booten geschieht. Daher werden insgesamt 60% der gesamten Quote von Mai bis September gefangen.

Der Produktionsprozess

Unser Besuch fand kurz vor Beginn der neuen Fangzeit statt und die Quoten waren nahezu aufgebraucht, aber dennoch herrschte in der Fabrik viel Betriebsamkeit. Nach einer aufschlussreichen Besprechung bekamen wir eine Führung durch die Produktion von Jakobsmuscheln, die zunehmend automatisiert wird. So wurde vergangenes Jahr in einen neuen Kühltunnel investiert, der den Produktionsprozess beschleunigen und die Kapazität verdoppeln soll. In diesem Jahr kommen 2 weitere Verpackungsmaschinen hinzu, um die Jakobsnüsse automatisch in Säcke zu verpacken.

Der Qualitätsmanager erzählte uns, dass der Rohstoff nach der Kontrolle auf dem Kai, bei seiner Ankunft in der Fabrik ein weiteres Mal einer gründlichen Qualitätskontrolle unterzogen wird, bevor er weiter in die Produktion geht. Es werden sensorische Prüfungen vorgenommen, Proben gehen ins Labor, die Größe und Farbe werden kontrolliert und zu guter Letzt wird entschieden, welchen Produktionen die unterschiedlichen Lose zugeordnet werden, all dies in Abhängigkeit der Vorgaben durch den Kunden.

Pittman Amerika

Ein Teil wird für den Frischemarkt verpackt, der größte Teil aber wird tiefgefroren, nach Größe sortiert und weiter in Säcken mit dem Logo des Kunden beziehungsweise in Sammelpackungen aus Karton verpackt. Auch während und nach der Produktion werden willkürlich eine ganze Reihe an Proben zu Qualitätstests genommen, sodass der Produzent garantieren kann, dass der Kunden zufrieden sein wird.

Wir sind davon bereits überzeugt!


Comments